Unterzeichnen Sie

Name:

e-m@il:


       

Cerros de Amotape

Der Nationalpark Cerros de Amotape wurde am 22. Juli 1975 durch das Decreto Supremo N°0800-75-AG gegründet und bildet seit 1977 gemeinsam mit dem "Coto de Caza El Angolo" und der "Zona Reservada de Tumbes" das "Reserva Biosfera del Noroeste" (Biosphärenreservat des Nordwestens).

Dieser Park befindet sich in den Departamentos Tumbes und Piura, in den Provinzen Tumbes, Contralmirante Villar und Sullana und erstreckt sich über 91.300 Hektar. Dabei handelt es sich hier um das einzige Naturschutzgebiet Perus, in dem die Ökoregion der äquatorialen Trockenwälder geschützt werden. Der Paek präsentiert vier Lebenszonen mit einer Vielfalt ihnen asoziierter Pflanzen, unter denen der "Ceibal", der Eichenwald und der Johannisbrotbaum hervorstechen.

In ihm wurden 44 Baum-, 47 Strauch-, 61 Landkräuter- und 12 Kletterpflanzenkrautarten, 6 Parasiten-, 7 Baumkakteen-, 7 Bromelien- und 12 Epiphytenarten registriert, darunter 4 verschiedene Orchideen. Einige der Baumarten, wie die Zeder (Cedrela sp.), die Jujube (Ziziphus thyrsiflora), die Tropenbaumgewächsarten Tabebuia billbergii und Tabebuia chrysantha, die Sumachgewächsart Loxopterygium huasango und das Balsambaumgewächs Bursera graveolens sind vom Aussterben bedroht. Die wilde Tierwelt ist ebenfalls sehr zahlreich; es finden sich Arten des Tropenwaldes, arider Gebiete wie der Andenkordillere.

Daneben wurden etwa 100 Säugetier-, Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten registriert. Die häufigsten sind: der Andenkondor (Vultur gryphus), der Königsgeier (Sarcoramphus papa), der Weißwedelhirsch (Odocoileus virginianus), der Groß- oder Rotmanzama (Mazama americana), die Nabelschweinart Tayassu tajacu und die Eichhörnchenart Sciurus stramineus.

Andere Arten sind der Specht, die Elster und der Sittich. Bezüglich der Reptilien kann man Schlangen wie die Lanzenotterarten Bothrops barnetti und Micrurus tschudii olsoni, die Königsschlange (Boa constrictor) und den Grünen Leguan (Iguana iguana) antreffen. Ebenfalls beherbergt er einige vom Aussterben bedrohte Arten, wie das Spitzkrokodil (Crocodylus acutus) und den Südamerikanischen Fischotter (Lutra longicaudis ).

Daneben gibt es hier verschiedene archäologische Reste, wie die wichtigen Monumente unterschiedlicher Kulturen belegen, zum Beispiel der Guineal, Modroño und Platanal, sowie noch näher zu bestimmender Kulturen.

Das Hauptziel des Nationalparkes Cerros de Amotape ist der Schutz der natürlichen Gebiete der Trockenwälder des Nordwestens.

Das "Reserva Biosfera del Noroeste" (Biosphärenreservat des Nordwestens) wurde im Jahr seine Gründung, 1977, vom Programm für Mensch und Biosphäre der UNESCO anerkannt und hat zum Ziel, die Konservierung der Trockenwälder der geschützten Gebiete im Norden Perus zu unterstützen, sowie durch den nachhaltigen Umgang der natürlichen Ressourcen und anderen vergleichbaren Produktionstätigkeiten die nachhaltige Entwicklung in den vom Absterben bedrohten Gebieten voranzubringen.

<<Zurück