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Cutervo
Der Nationalpark Cutervo wurde am 8. September 1961 durch das Gesetz N°12694 gegründet und ist damit das erste vom peruanischen Staat festgelegte Naturschutzgebiet. Seine Existenz war ein entscheidender Präzedenzfall für die Schaffung des aktuellen "Sistema Nacional de Areas Naturales Protegidas por el Estado (SINANPE)" (Nationales System vom Staat geschützer Naturgebiete). Er befindet sich - 260 Kilometer von Cajamarca entfernt (14 Stunden, 30 Minuten im Auto) - im Departamento Cajamarca, in der Provinz Cutervo, im Bezirk San Andrés de Cutervo und erstreckt sich über 2.500 Hektar.
Seine Hauptattraktion ist die Höhle der Fettschwalme, die sich eine Stunde Fußmarsch von San Andrés entfernt befindet. In dieser Höhle wohnt eine Kolonie dieser "Guácharos" genannten Nachtvogelart (Steatornis caripensis) und in dem diese Höhlen durchfließendem Bach lebt der sogenannte "Bagre de las cavernas" (Astroblepus rosei).
Daneben beherbergt der Park vom Aussterben bedrohte wilde Tierarten wie den Jaguar (Panthera onca), den Ozeloten (Leopardus pardalis), den Brillenbären (Tremarctos ornatus), den Südamerikanischen Flussotter (Lontra longicaudis), die Pampaskatze (Oncifelis colocolo), den Bergtapir (Tapirus pinchaque), den Goldkopftrogon (Pharomachrus auriceps) und den peruanischen Klippenvogel (Rupicola peruviana).
Die Pflanzenwelt dieses Parkes ist außerordentlich reich und verschieden und beherbergt dabei auch einige wiederkehrende Arten. Dabei gibt es Gestrüpp, Zwerg- und Nebelwälder; man findet Orchideen mit kleinen Blüten von außerordentlicher Schönheit; und die Baumvegetation setzt sich aus vielen wertvollen Arten zusammen, unter ihnen zum Beispiel der Chinarindenbaum (Cinchona sp.), die Zeder (Cedrela sp.), die Eichel (Nectandra sp.), die Südamerikanische Walnuss (Juglans neotropica) und die Anden-Erle (Alnus jorullensis).
Das Hauptziel des Nationalparkes von Cutervo ist der Schutz seiner Flora und Fauna, sowie die Konservierung der szensichen Schönheit der Cordillera de los Tarros.
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